Rezension: Dark Elements – Steinerne Schwingen

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(Klappentet) Vampire waren gestern – jetzt kommen die Gargoyles!
 
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Ash gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

 
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„Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout ist der Auftakt einer Romance-Fantasy-Jugendserie. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der siebzehnjährigen Layla. Zu gerne wäre sie so normal wie ihre Mitschüler. Doch obwohl selbst ihre besten Freunde sie für einen Menschen halten, ist sie das nicht. Layla ist halb Wächterin, halb Dämon und genau diese Abstammung lässt sie überall zur Außenseiterin werden. Viele Jahre zuvor haben sich die Wächter den Menschen offenbart, um sie vor der Apokalypse zu retten. Sie beschützen die Menschen und bekämpfen im Geheimen die Dämonen, die aus der Hölle an die Oberfläche kommen, Chaos verbreiten und Intrigen spinnen. Nachts kämpfen sie in ihrer Gargoyle-Gestalt und tagsüber schlafen sie ihren steinernen Schlaf. Manche Menschen halten sie für die eigentlichen Dämonen. Als nur halbe Wächterin kann sich die Protagonistin Layla nicht in einen Gargoyle verwandeln, doch ihre dämonische Seite verleiht ihr dafür Kräfte mit denen sie den Wächtern bei ihrem Kampf helfen kann. Layla sieht die Seelen der Menschen und erkennt so die seelenlosen Dämonen. Mit einer Berührung kann sie diese Dämonen für die Wächter markieren. Doch nicht alle Wächter halten diese Fähigkeit für wichtig genug, um sie am Leben zu lassen. Denn Laylas dämonische Seite bewirkt auch, dass sie die Seelen, die sie sieht, begehrt und nach ihnen hungert. Mit einem einzigen Kuss könnte sie ihnen diese nehmen.
 
Der einzige der schon immer zu Layla gehalten hat, ist ihr älterer Adoptivbruder Zayne. Er kennt ihre Sorgen und Ängste. Ihm vertraut sie alles an, was sie beschäftigt. Alles bis auf die Tatsache, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Sie glaubt nicht, dass er ihre Gefühle erwiedern könnte, denn da ihr Blut nicht rein ist, wäre es für sie ohnehin verboten. Ihre Gefühle werden vollkommen auf den Kopf gestellt, als ihr der Dämon Roth über den Weg läuft und das Leben rettet. Er ist gutaussehend, arrogant und viel zu sehr von sich eingenommen. Trotzdem oder gerade deswegen fasziniert er sie. Während die Wächter ihr immer eingeredet haben, dass ihre dämonische Hälfte etwas böses ist, lässt Roth sie an seiner Welt teilhaben. Laylas Welt steht Kopf und zu allem Überfluss hat es jemand auf ihr Leben abgesehen.
 
Auf der einen Seite stellt sich die Protagonistin Dämonen, die sie töten wollen. Auf der anderen Seite schlägt sie sich mit den ganz normalen Problemen eines Teenagers herum. Während die männlichen Protagonisten Zayne und Roth das sind, was wir bei einem solchen Roman erwarten – groß, trainiert, gutaussehend – ist Layla ein typischer Teenager. Sie hadert mit sich, ihrer Umwelt, ihren Fähigkeiten und ihren Gefühlen. Der Autorin gelingt es so spielend den Leser in die Geschichte zu ziehen. Man fühlt, was Layla fühlt und fiebert in jeder Situation mit ihr mit. Dieser Roman hat mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht, ich war mit der Protagonistin zusammen wütend und es sind bei mir sogar echte Tränen geflossen. Ein rundum gelunges Buch, das einen perfekten Spannungsbogen aufbaut und erst zum Schluß enthüllt, was tatsächlich hinter den Ereignissen steckt. Dabei ist der erste Band in sich abgeschlossen und kann auch so gelesen werden. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf den nächsten Band.
 
Mein Fazit: Perfekte Mischung aus Jugendbuch, Romance und Fantasy. Ein Roman, den man nicht so schnell aus der Hand legt. Absolute Kaufempfehlung*!
 
Vielen Dank an „Blogg dein Buch“ und den DARKISS Verlag für das Vertrauen und dass ich „Steinerne Schwingen“ rezensieren durfte.
 


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