Rezensionen

Rezension: Winterzauber wider Willen

(Klappentext) Dezember – und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O`Neil sehr gelegen.

Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber – und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …
 
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In „Winterzauber wider Willen“ entführt uns Autorin Sarah Morgan nach Snow Crystal. Der Skiort entpuppt sich als ein wahres Winterwunderland und – womit Protagonistin Kayla Green nicht gerechnet hat – auch als Weihnachtsparadies mit Selbstgebackenem, geschmücktem Tannenbaum und ganz viel Familie. Dabei hatte sich Kayla das ganz anders vorgestellt. Die PR-Fachfrau und jüngste Vizepräsidentin der Firma ist ein bekennender Work-o-holic und wenn es etwas gibt, das sie hasst, dann ist es die Weihnachtszeit mit all ihrem fröhlichen Getue. Nichts kommt ihr da gelegener, als ihr neuer Auftraggeber Jackson O’Neill. Der erfolgreiche Hotelier engagiert sie, um das Familienunternehmen Snow Crystal Resort vor dem Untergang zu retten.
 
Für Kayla ist der verschneite Ort die beste Möglichkeit dem Weihnachtsgetümmel in New York zu entfliehen. Als sie dann auch noch die abgelegene Blockhütte im Resort bezieht scheint alles perfekt zu sein um die Feiertage unbeschadet zu überstehen. Doch wäre die seltsame Anziehungskraft zu ihrem Auftraggeber nicht schlimm genug, hätte sie niemals mit dem Vorstand des Familienunternehmens gerechnet, bei dem es sich um niemand geringeren, als die beianhe komplette Familie selbst handelt. Statt in einem Besprechunsgraum findet sie sich in der Küche zwischen Mistelzweigen und Lebkuchenmännern wieder. Und so läuft schon das erste Treffen gehörig aus dem Ruder.
 
Dass Kaylas Problem mit Weihnachten nicht nur oberflächlich ist wird dem Leser schnell klar, denn ihre unterkühlte und distanzierte Fassade taut in der romantischen Umgebung immer mehr auf. Für die Familie O’Neill ist Weinachten zudem ein wichtiges Fest und so kann sie sich der familiären Atmosphäre nur schwer entziehen. Und obwohl sie versucht die Anziehungskraft zwischen sich und ihrem Auftraggeber Jackson zu ignorieren und auf einer professionellen Ebene zu belassen, scheint dieser ganz energisch alles daran zu setzen ihr seine und die romantischen Seiten von Snow Crystal näher zu bringen. Letzteres ist auch dringend nötig, denn nicht alle Familienmitglieder stehen hinter Jacksons Entscheidung Kayla zu engagieren. Und gerade Jacksons grantigen Großvater gilt es zu überzeugen.
 
Nach und nach schließt der Leser alle Charaktere in sein Herz. Denn ganz gleich ob es um die beiden Protagonisten geht oder den Rest der quirligen Familie O’Neill, die Autorin schafft es ihnen allen Tiefe und ganz viel Herz zu geben.
 
Mein Fazit: Mit jeder Seite habe ich mich mehr in Snow Crystal verliebt und hatte am Ende das dringende Bedürfnis nach einem echten Winterurlaub, dabei kann ich nicht malk Skifahren ;o) Das Buch war in einem Tag weggelesen. Und auch wenn Weihnachten gerade erst vorbei ist, ist es der perfekte Liebesroman bei diesem usseligen verschneiten und verregneten Wetter. Also eine klare Kaufempfehlung für „Winterzauber wider Willen“*!
 
Vielen Dank an „Blogg dein Buch“ und den mira-Taschenbuch Verlag für das Vertrauen und dass ich „Winterzauber wider Willen“ rezensieren durfte.
 


*Link im Rahmen des Amazon-Affiliate-Programms. Wenn meine Empfehlung euch zusagt und ihr das Buch kauft, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr das über diesen Link tut. So bekomme ich ein paar Cent für meine Rezension und ihr habt keine Zusatzkosten :o)

 

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  • Domic
    30. Januar 2015 at 18:35

    Interessant – ich geh’s mir mal angucken. Das schöne an so einem Kindle ist ja, dass frau sich eine ausgedehnte Leserprobe aufs Käschdle schicken lassen kann, um zu sehen, ob ihr das Buch auch liegt. Die Virgin River Reihe von Robin Carr kennst Du schon, oder? Wenn nicht: Unbeding reinlesen!

  • Jakaster
    30. Januar 2015 at 21:17

    Deine Rezensionen haben mir wirklich gefehlt :) Das Buch hatte ich auch gesehen und dachte „Ach nee, noch so eine Weihnachtsschnulze“. Bei dir hört es sich jetzt richtig gut an. Wie gut, dass der nächste Winter sicher kommt (diese und nächste Woche habe ich gehört :D).

    Liebe Grüße
    Rebecca

  • Rezension: Weihnachtszauber wider Willen - Fabulatoria
    18. Januar 2016 at 07:42

    […] wider willen“ wieder ins verschneite malerische Snow Crystal. Seit den Ereignissen in „Winterzauber wider Willen“ ist ein Jahr vergangen und die finanzielle Situation des Skiresorts soll sich mit der aktuellen […]