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Rezension: Weihnachtszauber wider Willen

Rezension: Weihnachtszauber wider Willen

Inhalt

Als Skifahrer war er unschlagbar – aber als Dad ist Tylor O’Neil weit von einer Goldmedaille entfernt. Um seiner 13-jährigen Tochter zu beweisen, wie sehr er sie liebt, will er ihr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten bereiten. Das Snow Crystal Skiresort seiner Familie bildet dafür schon mal die perfekte Postkartenidylle. Doch bei den restlichen Details braucht er Unterstützung. Wer könnte ihm besser beibringen, was zum Fest der Liebe gehört, als eine Lehrerin? Gut, seine alte Schulfreundin Brenna ist genau genommen Skilehrerin, dennoch scheint sie auch den Slalom weihnachtlicher Bräuche perfekt zu beherrschen. Der guten alten Tradition des Kusses unterm Mistelzweig kann Tylor jedenfalls schnell etwas abgewinnen …
 
Rezension: Weihnachtszauber wider Willen

Titel | Originaltitel: Weihnachtszauber wider Willen | Maybe This Christmas
Autor: Sarah Morgan
Übersetzer: Judith Heisig
Verlag | Originalverlag: mtb | Harlequin, 2014
Genre: Liebesromane
Preis: 9,99 € [Buch] | ISBN: 978-3-95649-244-0
Einband, Umfang: Taschenbuch, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2015

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Rezension

Autorin Sarah Morgan entführt uns in „Weihnachtszauber wider willen“ wieder ins verschneite malerische Snow Crystal. Seit den Ereignissen in „Winterzauber wider Willen“ ist ein Jahr vergangen und die finanzielle Situation des Skiresorts soll sich mit der aktuellen Weihnachtssaison endlich wieder ins Positive umkehren.
In Band drei der Trilogie dreht sich alles um Tyler O’Neill, seine Tochter Jess und seine beste Freundin und Skilehrerin Brenna. Erst musste Tyler wegen eines Unfalls seine Karriere als Skifahrer vorzeitig beenden, dabei brennt er für nichts mehr als die schnellste Abfahrt im Neuschnee. Und dann fand er sich ein Jahr zuvor plötzlich als Alleinerziehender Vater einer pubertierenden Tochter wieder. Ihre Mutter hatte sie wegen eines neuen indes mit einem neuen Mann weggeschickt. Um Jess zu beweisen, dass sie wenigstens von Tyler ohne Bedingungen geliebt wird, will er mit ihr das beste Weihnachtsfest aller Zeiten feiern.
 
Hilfe auf der Suche nach dem perfekten Geschenk unter dem perfekten Weihnachtsbaum holt er sich bei seiner besten Freundin Brenna. Schon seit Band eins ahnt der Leser, dass die beiden etwas füreinander empfinden. Die ganze Familie und alle Freunde scheinen dies zu wissen, nur die beiden nicht. Und das obwohl sie sich sonst in- und auswendig kennen und sogar die Gedanken des anderen erraten können. Die Situation wird noch verzwickter, als Brenna erst bei Tylor einziehen muss. Es steht außer Frage, dass die Familie dabei ihre Finger im Spiel hat. Als dann plötzlich auch noch Brennas Erzfeindin aus Schultagen, die gleichzeitig auch Jess‘ Mutter ist, vor der Tür steht ist das Chaos perfekt.
 
Sarah Morgan versteht es perfekt uns wieder einmal in die weihnachtlich verschneite Welt von Snow Crystal zu versetzen. Man fühlt sich augenblicklich umgeben von all dem Schnee, den Bergen, dem Wald. Mit den Protagonisten fühlt man die Euphorie bei der ersten Abfahrt im Neuschnee. Aber ebenso leidet man mit ihnen bei dem hin und her zwischen Liebe und Freundschaft, den tief in der Seele sitzenden Verletzungen und dem Glück, das am Ende auf die wartet.
 
Der Band ist in sich abgeschlossen. Mir selbst fehlt Band zwei „Sommerzauber wider Willen“* zu einem perfekten Abschluß der Trilogie und ich erwäge ihn im Nachhinein noch zu lesen. Um Band drei zu verstehen ist das aber nicht notwendig.
 

Mein Fazit

„Weihnachtszauber wider Willen“ ist ein muss für kalte Winterabende bei einer heißen Schokolade, nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Einfach eine schöne, leichte Lektüre mit Happy-End für Zwischendurch.
 
Vielen Dank an „Blogg dein Buch“ und den mira-Taschenbuch Verlag für das Vertrauen und dass ich „Winterzauber wider Willen“ rezensieren durfte.
 


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  • Monika Thiede
    18. Januar 2016 at 08:15

    Ich habe alle drei Teile gelesen und war ziemlich enttäuscht. Ich habe eigentlich nur alle gelesen, weil mich die Location so fasziniert hat. Die war wirklich toll beschrieben. Beim zweiten Band hast du nichts verpasst, das gleiche in Grün. Klar sind Liebesgeschichten immer gleich und ich lese sie ganz gerne zur Entspannung. Aber trotz des vorhersehbaren Happy Ends müssen auch bei einer „leichten“ Lektüre nicht der ganze Inhalt und nicht ALLE Charaktere total platt gezeichnet werden.
    Die Schriftstellerin sollte sich meiner Meinung nach vielleicht als Reisebuch-Autorin versuchen ;-) hihi.
    Danke für deine Rezension. Ganz liebe Grüße <3

    • Fabulatoria
      18. Januar 2016 at 08:46

      Echt? Ich finde die Charaktere für einen typischen Liebesroman gerade echt gut gezeichnet und mit viel Tiefe. Scheint mir als hätten wir unterschiedliche Bücher gelesen *lach* Ist aber vielleicht auch eine Frage der Erwatungshaltung. Ich habe bloß gute Unterhaltung erwartet und war positiv überrascht. Aber als Reisebuch-Autorin hätte Sarah Morgan sicher auch Erfolg ;o)

      Liebe Grüße, Carmen

      • Monika Thiede
        19. Januar 2016 at 07:48

        Hihi…ist schon interessant, wie man gleiche Sachen unterschiedlich wahrnimmt. Obwohl meine Erwartungshaltung nicht allzu hoch war. Vielleicht lag es daran, dass ich die drei Bücher, mit quasi fast der gleichen Geschichte, hintereinander weg gelesen habe. Ich habe nämlich erst mit dem dritten angefangen und schnell geschnallt, dass es ein dritter Teil ist. Also habe ich es zur Seite gelegt und die ersten beiden schnell runtergeladen :-D .

        • Fabulatoria
          20. Januar 2016 at 14:44

          Ich mochte den ersten und den dritten Teil, muss aber gestehen, dass mir die Tiefe der Personen beim dritten besser gefällt. Aber sie ist bei beiden Romanen vorhanden. Vielleicht sollte man solche Romane nicht in einem durchlesen ;o)

          Liebe Grüße, Carmen

  • pamelopee
    20. Januar 2016 at 14:20

    Mmmh, mit dem Buch hatte ich auch schon geliebäugelt aber mir fehlt gerade gefühlt ein wenig die Zeit zum Lesen.
    Vielen Dank für deine gelungene Rezension und alles Liebe, Pamela!

    • Fabulatoria
      20. Januar 2016 at 14:47

      Falls du Zeit findest kann ich es nur empfehlen. Es ist nicht all zu lang und liest sich sehr fließend und schnell.

      Liebe Grüße, Carmen

  • Mary
    2. Februar 2016 at 20:34

    Toll, das wäre ein Buch was ich mir auch für nächsten Winter gut vorstellen kann.
    Ich mag total gerne solche „Saison“-Bücher zu lesen ;)

    • Fabulatoria
      3. Februar 2016 at 18:49

      In diesem Fall macht das Saisonbuch auf jeden Fall Lust auf Winter mit viel Schnee. Es empfielt sich also es nicht bei 30 Grad im Schatten am Strand zu lesen ;o)

      Liebe Grüße, Carmen