Rezensionen

Rezension: Todesruhe

(Klappentext) „Schalldämpfer.“
„Wie zum Teufel sollten die Herrschaften hier an einen Schalldämpfer gelangen?“
„Gegenfrage: Wie zum Teufel sind die Herrschaften hier an eine Pistole gelangt?“
 
Wer hat den Patienten der Nervenheilanstalt „Mönchshof“ erschossen und ihm die Augen herausgerissen? Julia Wagner und Zander, ihr ehemaliger Partner aus Polizeitagen, sind auf der Suche nach einem Mörder in der geschlossenen Psychiatrie. Während die beiden drinnen dunklen Geheimnissen auf die Spur kommen, rüstet sich außerhalb der Mauern ein mächtiger Feind aus Julias Vergangenheit für seinen nächsten Schlag – denn die Jagd auf Julia ist nun eröffnet …

 
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„Todesruhe“ ist der zweite Kriminalroman einer Trilogie von Tanja Noy. Nach den Ereignissen in in Band 1, „Teufelsmord“ landet Protagonistin Julia Wagner in einer geschlossenen Psychiartrie in Hannover. Regelmäßig wird sie von ihrem ehemaligen Polizeikollegen Zander dort besucht, auch wenn sie ihm diese Treffen verwehrt. Als ein Insasse unbemerkt erschossen wird, hilft Zander Kommissarin Charlotte Gärtner bei den Ermittlungen.
 
Doch wer aus dem illutren Kreis von Insassen und Angestellten der Psychiartrie ist der Mörder? Der aggressive Bandleader, der den pädophilen Toten verabscheute? Der Alkoholiker, der ständig sein Bett anzündet? Der demenzkranke Achzigjährige, der immer eine Puppe mit sich herumträgt? Jeder könnte es gewesen sein. Und als immer mehr Insassen sterben wird das ganze nur noch rätselhafter. Erst als auch Julia sich schließlich in die Ermittlungen einbringt kann der Täter am Ende gefasst werden.
 
Immer wieder gibt es Anspielungen auf die Geschehnisse in „Teufelsmord“. Eine Nebenhandlung befasst sich mit Ereignissen aus Julias Vergangenheit und baut so schon jetzt Spannung zum (wahrscheinlich) großen Finale in Band 3, Höllenfrost auf. Hat man, wie ich, „Teufelsmord“ nicht gelesen, so ist ein großer Teil dieser Nebenhandlung um die Geschichte der Julia Wagner recht verworren. Dass Todesruhe in einer Psychiartrie spielt tut für diese Verwirrung ihr Übriges. Nichtsdestotrotz wird das Buch durch den Täter, der keine Spuren aber immer mehr Leichen hinterlässt, am Ende äußerst spannend. Und die Lösung des Falls hätte ich am Ende nicht erwartet.
 
Mein Fazit: „Todesruhe“* ist ein Krimi mit undurchsichtigen Charakteren, unvorhersehbarerer Handlung und einem originellen Showdown am Ende. Also bestens geeignet für jeden der Spannung liebt. Ich empfehle allerdings Band 1, „Teufelsmord“* vorher zu lesen ;o)
PS: Band 3, „Höllenfrost“ erscheint im Sommer 2015.
 
Vielen Dank an den mira-Taschenbuch Verlag für das Vertrauen und dass ich „Todesruhe“ rezensieren durfte.
 


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  • SAPRI
    17. April 2015 at 14:06

    Das klingt so als wärs ein Buch für mich, ich liiiebe Spannung!
    Danke für den Tipp :)

    Lieben Gruß
    Sarah

  • Jakaster
    23. April 2015 at 18:55

    Nach dem ersten Band war ich ja doch traurig, dass es vorbei ist – sehr blutig, aber eben auch total spannend. Warum erfahre ich jetzt erst, dass es mehr als einen Teil gibt? Wenn du magst, dann leihe ich dir den ersten Band gerne aus :)

    Liebe Grüße
    Rebecca, die nun richtig neugierig ist :)