Am Donnerstag vor meinem Urlaub habe ich noch zwei Taschen fertiggestellt, um sie mit nach Konstanz zu nehmen. Beides Taschen mit Katzen. Beides Urshult. Live und in Farbe kann man bekanntlich viel besser eine Auswahl treffen. Eine der beiden Taschen wird mindestens am Bodensee bleiben. Die andere wandert in den Shop, wenn sie mit zurück kommt. Aber erst, wenn ich wieder da bin. Bis dahin dürft ihr sie schon Mal hier anschauen.






Stoffe: Stoffmarkt
Velour: PeppAuf und kidstixx
Urlaubsvertretung: Ich vertrete mich heute selbst ;o)
Urlaubsvertretung: Anne von Die Wüste & ich
Als ich über Annes Blog “Die Wüste und ich” das erste Mal stolperte, da hieß er noch “Meine Schwiegermutter, die Wüste und ich”. Diese Name machte mich vor allen Dingen deswegen neugierig weil Anne damals schon die ersten Kapitel eines von ihr geschriebenen Buches online gestellt hatte. Das Buch hat den klangvollen Namen “Schwiegermutter inklusive. Einen Mann gibt es selten allein.” Selten habe ich so sehr Tränen gelacht. Und so wichtzig ihr Erzählstil ist, so skuril sind ihre täglichen Geschichten aus der Wüste. Heute hat sie eine kleine Geschichte aus ihrem Leben in Dubai für euch als meine Urlaubsvertretung. Noch Mal vielen lieben Dank Anne, dass du dabei bist. Und für alle anderen ist das eine klare Leseempfehlung für ihren Blog und ihr Buch ;o)
Manchmal regnet es in Dubai. Dies ist sehr selten, aber nicht absolut ungewöhnlich. Ein- oder zweimal pro Jahr regnet es eben auch hier. Für meine Kinder ist es dennoch jedes Mal eine Sensation. Sie rennen begeistert raus und schreien „Regen, wie in Deutschland!!!“ Die vergangenen drei Jahre hat es in den Sommerferien in Deutschland eigentlich immer nur geregnet, daher wohl die Assoziation Deutschland = Regen.
Heute morgen aber wurde meine ältere Tochter plötzlich ganz still, kam zurück ins Haus und setzte sich nachdenklich auf die Couch.
„Was ist los,“ fragte ich sie besorgt.
„Mama, ich kann Regen machen,“ sagte sie mit etwas Verwunderung in der Stimme.
„Wirklich?“ Man soll seine Kinder ja immer ernst nehmen.
„Ja, Mama, du musst mir glauben, ich habe den Regen gemacht.“
„Und wie?“
„Wir lernen doch in der Schule gerade über die ‚native Americans’ und da hat uns die Musiklehrerin einen indianischen Regentanz beigebracht. Gestern Abend, als ich schon im Bett sein sollte, bin ich noch mal aufgestanden und habe den geübt. Und heute morgen hat es geregnet!“
Urlaubsvertretung: Simone von der LeckerBox
Als ich mir überlegt habe, wen ich gerne bei mir im Blog die Urlaubsvertretung übernehmen lassen möchte, da war Simone eine der ersten, die mir in den Sinn kam. Seit Anfang des Jahres gehören sowohl sie, als auch ich zu den Blogowskis – Bloggermädels aus dem Pott. Simone wohnt wie ich in der tollsten Stadt der Welt ;o) Und sie hat für mich einen der tollsten Foodblogs überhaupt. Jedes Mal wenn ich wieder eines ihrer Postings lese, dann läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich möchte auf der Stelle nachkochen was sie sich jeden Tag so in die Butterbrotdose packt, denn das ist alles andere als schnödes Butterbrot. Ich freue mich riesig sie heute bei mir im Blog begrüßen zu dürfen und überlasse das Feld Simone von der LeckerBox. Danke für diesen wundervollen Beitrag :o)
(PS: Wenn ihr das Posting gelesen habt müsst ihr unbedingt zu ihr auf den Blog hüpfen und ihr folgen! Das ist ein Befehl!)
Liebe Leserinnen und Leser von Fabulatoria,
ich freue mich sehr hier und heute bei Carmen einen Gastpost veröffentlichen zu dürfen! Als Carmen mich Ende April fragte, ob ich für Mai einen Gastpost auf Ihrem Blog schreiben möchte, da war ich etwas baff und fühlte mich sehr geehrt. Es ist mein erster Gastpost den ich schreibe und ich bin auch ein bisschen aufgeregt. Vielleicht stelle ich mich einfach mal kurz vor. Für diejenigen unter Euch, die mich nicht kennen, mein Name ist Simone vom Blog www.LeckerBox.com. Auf meinem Blog dreht sich alles um die Zubereitung von LunchBoxen bzw. BentoBoxen. Seit Sommer 2011 beschäftige ich mich täglich mit der Zubereitung von LunchBoxen für’s Frühstück sowie fürs Mittagessen. Mein persönliches Ziel war es, mich dadurch gesünder zu ernähren, sowie vom Essen am Abend weg zu kommen und Mittags eine größere Portion zu essen. Dadurch, dass viele meiner Freunde, Arbeitskollegen und Bekannten von dieser Idee total begeistert waren, habe ich mich dazu entschieden meinen Blog zu schreiben. Meinen Blog gibt es nun seit März 2012 und ich bin mittlerweile, ja wie soll ich sagen „süchtig“ danach! Ich habe dadurch viele tolle Blogs, viele tolle Menschen virtuell aber auch persönlich kennengelernt. Und durch den Blogger-Stammtisch die Blogowskis habe ich dann auch Carmen persönlich kennengelernt!
Was ich in meinem Gastpost schreibe, das hat Carmen mir frei gelassen, aber mir war von Beginn an klar, das ich Euch ein Beispiel für eine MittagsBox geben möchte. Und da fiel mir wieder ein Rezept ein, welches ich schon länger nicht mehr gemacht habe: gefüllte Yufka-Röllchen. Das Originalrezept stammt aus dem Buch „1 LunchBox – 50 Rezepte“ aus dem GU-Verlag. Allerdings habe ich es nach meinem Gusto etwas abgewandelt.

In meiner MittagsBox für Carmen befinden sich also heute Yufka-Röllchen gefüllt mit Hackfleisch.
Rezept für 10 Stück:
- 1 Pck. á 10 Lagen Filo- oder Yufka- Teig (Tante Fanny)
- 500 g Rinderhackfleisch (alternativ gemischtes Hackfleisch)
- 1 Zwiebel
- 1 EL Butter
- Salz & Pfeffer
- 2 große Möhren
- 4 EL Tomatenmark mit Würzgemüse
- Olivenöl zum bestreichen
Möhren schälen, waschen und auf der Küchenreibe oder mit der Küchenmaschine grob reiben. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen, Hackfleisch und Zwiebeln hinzugeben und krümelig braun anbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen, die Möhrenraspel hinzugeben und weitere 2-3 Minuten andünsten. 4 EL Tomatenmark hinzugeben und gut verrühren, evtl. nochmals mit Salz & Pfeffer abschmecken. Das Hackfleisch beiseite stellen.
Den Backkofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Filoteig aus der Packung nehmen, etwas Olivenöl in eine kleine Schüssel geben. Eine Lage Filoteig mit einem Pinsel Diagonal mit Olivenöl bestreichen. Die Lage Filoteig jetzt Diagonal falten, so das ein Dreieck entsteht, dieses wiederum mit etwas Olivenöl bestreichen. Mit etwas Abstand zum unterem Rand in die Mitte 2-3 EL Hackfleischmasse geben. Den Filoteig wie einen Briefumschlag zusammenschlagen, und nun von der Langen Seite aus aufrollen.

Mit den weiteren 9 Lagen Filoteig genauso verfahren, so das 10 Yufka-Röllchen entstehen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Backofen nehmen, und entweder direkt warm servieren, hier passt sehr gut Salat zu. Oder aber abkühlen lassen und für den nächsten Tag in eine LunchBox packen. Die Yufka-Röllchen eignen sich auch sehr gut für ein Picknick im Sommer, denn sie schmecken nicht nur warm sondern auch kalt sehr gut.

Zu den Yufka-Röllchen gibt es bei mir den schnellsten Tomaten-Dipp überhaupt, ohne Mengenangaben, das mache ich nach Gefühl. Etwas Tomatenketchup mit ca. 2 TL eingelegten Pfefferkörnern vermischen und nochmals mit Salz & Pfeffer würzen, fertig! Zusätzlich zu den 3 Yufka-Röllchen befinden sich in meiner MittagsBox noch ein paar Radieschen und Weintrauben.

So, nun hoffe ich, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in das bieten was auf meinem Blog so passiert, und es hat Euch Freude bereitet.
Mit gesundem und leckeren aus der Box,
Eure LeckerMone :-)
Urlaubsvertretung: Sarah von Sapri Design
Heute vertritt mich die erste Bloggerin auf meinem Blog. Ich habe mich sehr über Sarahs Zusage für diese Urlaubsvertretung gefreut. Als ich anfing zu bloggen, da bin ich ihrem Blog Sapri Design lange Zeit gefolgt. Ich mochte ihre Ideen, ihre DIY-Anleitungen, ihre geschaffenen Werke. Dann habe ich sie wieder aus den Augen verloren und war froh, dass ich ihren Blog im Januar sozusagen wieder neu entdecken durfte. Denn beim NRW-Blogger-Treffen habe ich Sarah persönlich kennenlernen dürfen. Und wer mit pinken Haaren herumläuft, der muss einfach in die Blogroll aufgenommen werden ;o) (Auch wenn sie jetzt wieder blond sind). Und Sarah kann etwas, dass ich nicht kann: Häkeln. Sie zaubert ganz wundervolle Häkelapplikationen. Und seit neustem ist sie Inhaberin des Lappenladens. Der perfekte Ort um außergewöhnliche Geschenke zu finden.
Ich freu mich, dass Sarah heute hier ist und mit uns eine tolle DIY-Anleitung teilt. Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Man braucht:
- Ohrstecker-Rohlinge (die bekommst du z.B. bei DaWanda oder im Bastelladen)
- Fimo in den Farben deiner Wahl
- Bastelkleber
- Motivstanzer oder Messer, Schere o.ä. um ein Motiv auszuschneiden
Fimo muss man zunächst ein wenig weich kneten, damit es sich gut verarbeiten lässt. Um ein Motiv für einen Ohrstecker auszuschneiden, habe ich das Fimo flach ausgerollt. Ich habe mich für die einfachste Variante entschieden und meinen Motivstanzer zweckentfremdet.

So hat man im Handumdrehen einen perfekten Stern. Du kannst aber auch frei Hand ein Motiv mit dem Messer ausschneiden oder dir eine Schablone anfertigen.

Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, dann müssen die Motive bei 110°C für eine halbe Stunde in den Backofen.

Nachdem deine Fimo-Motive abgekühlt sind klebst du sie mit ein bisschen Bastelkleber auf die Ohrstecker-Rohlinge und lässt sie am besten kopfüber trocknen.


Und schon sind deine selbstgemachten Ohrstecker fertig.


Viel Spaß beim Nachmachen!
Urlaubsvertretung: Kris von KB-Photografie
Die Gründerin der DaWanda-Gruppe “Kreativen Köpfe aus Bochum, Dortmund und Umgebung” ist Kris. Unter dem Label MurielDark bietet sie einen kleinen Gemischtwarenladen aus hangemachten Unikaten an. Man findet Schmuck, Accessoires, Taschen, Karten, Magnete und ganz viele Dinge, die mir entfallen sind, alle hergestellt von ihr selbst ;o) Nur einen Teil davon bietet sie in ihrem kleinen Shop an. Details findet ihr auf ihrer Homepage. Handwerklich gelernt hat Kris allerdings etwas, das viele Bloggerin auch gerne perfekt können wollen. Sie ist Fotografin. Beispiele für ihre Arbeit findet ihr auch auf ihrer Homepage. Und was liegt näher, als dass sie uns mit ein paar Bildern erfreut? Ich wünsche euch viel Spass beim Gucken. Danke für diese Blütenpracht, Kris :o)
Ein Tag zwei botanische Gärten – Alles grünt und blüht
So schönes Wetter und noch keinen Plan, was wir an diesem wunderbaren Freitag machen wollen.
Also erstmal schön gefrühstückt und überlegt wo es hingehn könnte.
Warum eigentlich nicht mal wieder an meinen Lieblingsort in Bochum – den Botanischen Garten.
Und warum danach nicht einfach nach Dortmund und mal einen neuen Garten die Chance geben, ein Lieblingsort zu werden?!
Gesagt getan, ab ins Auto und los.

In Bochum erwartete uns zuerst der Chinesische Garten, doch hier gab es noch nicht soviel Grünes und Erblühendes.
Vorbei an einem der Froschteiche und zahlreichen blühenden Magnolien ging es Richtung Gewächshäuser.


Hier blühte natürlich alles in voller Pracht, wo wir auch hinsahen.
Wir bewunderten eine fast 30 cm große Blüte einer Kaktee im Eingangsbereich der Gewächshäuser.
Und mussten feststellen, das in zwei Wochen wahrscheinlich Dutzende davon die ca. 10 Pflanzen im Eingangsbereich schmücken würden.
Ein Grund, ganz bald nochmal vorbeizuschauen.
Nach ungefähr zwei Stunden machten wir uns dann wieder Richtung Parkplatz auf,
nochmal vorbei am Froschteich, aus welchem ein einzigartiges Konzert erklang.
Vorbei an all den Pflanzen, Bäumen und Sträuchern, die nun endlich den Frühling einläuteten.
In Dortmund parkten wir in der Nähe des Alten Torhauses und machten uns auf, den dortigen Botanischen Garten zu erkunden.
Auch hier war alles auf Frühling und das schöne Sonnenwetter eingestimmt.
Im See machten kleine Bläshühner und Gänse erste Schwimmversuche.
Wo man auch hinhörte war die Luft voll vom Surren der Insekten und Gesang der Vögel.
Immer wieder tanzten Schmetterlinge durch die Luft.
Wind und Sonne spielten in den Blättern der Bäume und ein süßer Duft begleitete unseren Weg.

Leider waren in Dortmund die Gewächshäuser geschlossen, doch dafür gab es im gesamten Garten sehr viel zu sehen.
Wir verweilten, zwischen riesigen Bäumen, eine Weile am roten Bach der sich über einige Stufen in ein kleines Tal schlängelte und gurgelte.
Den Bach säumten unzählige Sorten Farne. Ein Mamutblatt fesselte unser Interesse, den es wand sich spiralförmig und mit vielen weißen Spitzen besetzt aus dem Boden.
Daneben ein schon völlig entfaltetes Mamutblatt, anhand dessen man sehen konnte, warum diese Pflanze, diesen Namen trägt.

Wir sahen uns noch die Moor- und Heidelandschaft an, besuchten den Clematisgarten und machten uns am Bienenstock und den Igelbehausungen wieder auf zum See, wo wir nochmals die schöne, warme Sonne genossen.

Nach ungefähr vier Stunden, macht wir uns dann auf den Heimweg.
Und auf meiner langen Liste steht nun ein neuer Lieblingsort.
Der Botanische Garten in Bochum besticht durch seine einfach tollen Gewächshäuser, gute Erklärungen zu bestimmten Pflanzen, interessante Teichanlagen und den chinesischen Garten.
Der Garten in Dortmund ist einfach im Gesamten sehr viel schöner und noch viel weitläufiger, als der Bochumer Garten.
Auch wenn wir in Dortmund keinen Blick in die Gewächshäuser werfen konnten, so hat sich der Besuch voll und ganz gelohnt, den der Park ist einfach traumhaft!
Aber wie wärs, wenn du den beiden an einem Sonnentag selber die Chance gibst, auf der Liste deiner Leiblingsorte zu landen?!
















